Die Sage von Bickesheim

Die Sage von Bickesheim

Genaue Unterlagen über den Bau und die Festlegung des heutigen Kirchenstandortes gibt es nicht. Ei- ne alte Sage berichtet aber, warum die Kirche gerade an dieser Stelle erbaut wurde:

 

Als man beschlossen hatte, unterhalb des Dorfes Durmersheim auf der Hardt Richtung Ettlingen eine Kapelle zu Ehren Mariä zu bauen, wurden aus allen Richtungen Holz und Steine zusammengefahren.

 

Doch in der Nacht vor dem Baubeginn wurde das gesamte Baumaterial an einen entfernt liegenden Platz geschafft - genau da wo die Kirche heute steht. Zunächst vermutete man, dass boshafte Zeit- genossen den Handwerkern einen Streich spielen wollten und brachte alles wieder an den alten Ort zurück. Doch in der folgenden Nacht wiederholte sich der Vorgang erneut.

 

Wieder wurde unter großem Aufwand das gesamte Material zurücktransportiert. Einer der Zimmerleu- te, der sich sehr ärgerte und lauthals auf die vermeintlichen Übeltäter schimpfte, legte sich über Nacht auf das Holz, um es zu bewachen.

 

Aber am nächsten Morgen lagen die Steine und Balken zum dritten Mal an der besagten Stelle.

Auf ihnen lag der Zimmermann - tot und starr.

 

Daraufhin erkannte man die wundersame göttliche Fügung, dass die Kirche an dem Platz gebaut wer- den solle, wo sie heute noch steht.

 

Ein neu aufgelegter kleiner Kirchenführer gibt aufschlussreiche Informationen zur Bau- und Kunstge-schichte der Wallfahrtskirche. Er ist vor Ort erhältlich.

 

 

 

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